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Hybride Maschinen: die industrielle Lösung der Zukunft

Die ADD+PROCESS-Technologie, die in IBARMIAs ZVH-Bearbeitungszentrum integriert ist, kombiniert additive Fertigung mit konventionellen Bearbeitungsprozessen

Im Bereich der additiven Fertigung hat IBARMIA an dem europäischen Projekt PARADDISE teilgenommen, das eine hybride Fertigungstechnologie entwickelt hat, die additive Fertigung (AM), bekannt als LMD, und konventionelle Bearbeitungsverfahren - Fräsen und Drehen - vereint.
Hybridmaschinen können mehrere Prozesse, wie z. B. auch Laser Metal Deposition (LMD), in einer einzigen Maschine vereinen, die in der Lage ist, den gesamten Herstellungsprozess solcher Teile durchzuführen. Deshalb wird erwartet, dass sie die industrielle Lösung für die Herstellung hochkomplexer Bauteile sein werden.
Heutzutage gibt es bereits viele Hybridmaschinen auf dem Markt, aber sie stellen immer noch wichtige Herausforderungen für ihre Vermarktung und Akzeptanz auf dem Markt dar.  Ihnen fehlt es noch an Reife für die Industrie und es sind weitere Forschungen für die Entwicklung ihrer Hilfselemente, wie Softwarelösungen, Überwachung und Steuerung, erforderlich.
In diesem Rahmen hat IBARMIA mit anderen Unternehmen wie Siemens, Tecnalia, UPV, Michelin, GKN Aerospace, Precitec und WZ im Projekt PARADISE zusammengearbeitet, bei dem die ADD + PROCESS-Technologie einer IBARMIA-Maschine ZVH 45/1600 integriert wurde. Das Projekt hat auch ein intelligentes System zur Steuerung der Höhe der zugeführten Materialschicht entwickelt. Dieses hochproduktive 5-Achsen-Bearbeitungszentrum in Fahrständerarchitektur mit festem Arbeitstisch kann verschiedene Fertigungsprozesse ausführen.
Die Kombination der ADD+PROCESS-Technologie ist dank eines am Schwenkkopf unserer 5Achs-Maschinen angebrachten LMD-Kopfes möglich, der den gleichen Bewegungsumfang wie ein Fräswerkzeug bietet, aber in umgekehrter Weise arbeitet: Material hinzufügen statt abtragen.
Dieses hybride Verfarhren zur Materialzuführung und -abratung wurde bereits für Michelin Frankreich in den industriellen Einsatz gebracht, das bereits Teile mit der Hybridtechnologie zur Reparatur großer Extrusionsschnecken herstellt.
Darüber hinaus integriert die IBARMIA ZVH 45/1600 Add + Process Hybridmaschine für LMD und Zerspanung weitere intelligente Technologien wie z.B. ein  Überwachungssystem für den Metall-LMD-Prozess und eine LMD-Material- und Prozessdatenbank, die 12 Datentabellen mit relevanten Informationen wie Produktivität, Geometrie und Pulvereffizienz umfasst.
In gleicher Weise arbeitet IBARMIA mit CDTI in Zusammenarbeit mit Danobatgroup, Ona Electroerosión und Mizar an der Erhöhung seiner internen Leistungsfähigkeit für die additive Fertigung von Komponenten für seine eigenen Maschinen. Auf diese Weise wird nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit verbessert, sondern auch der Erwerb von Kenntnissen in diesen Prozessen erleichtert und die internen Konstruktionsprozesse können um neue Perspektiven erweitert werden.
Dank dieser Verbesserung können Hersteller von hochwertigen Metallkomponenten zuverlässige, qualitativ hochwertige Werkstücke herstellen und dabei weniger Material und Energieressourcen verbrauchen. Dies wiederum senkt die Herstellungskosten und dürfte den Anwendungsbereich der Lösung für eine breitere Akzeptanz in anderen Marktsegmenten erhöhen.

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